Trauma-Reaktionen in der Atem- und Körpertherapie – erkennen, verstehen und angemessen begleiten. (Seminar 2 Tage Präsenz)
Trauma-Reaktionen können sich in der Atem- und Körpertherapie unvermittelt durch intensive Emotionen, Körperempfindungen oder autonome Reaktionen zeigen. In dieser zweitägigen Fortbildung lernen Fachpersonen, solche Reaktionen frühzeitig zu erkennen, einzuordnen und ihre Klient:innen mit Regulation, Stabilisierung sowie Sicherheit und Orientierung kompetent zu begleiten.
Für Therapeut/innen, die mit hochsensitiven Menschen arbeiten, bietet das Seminar wertvolle Grundlagen für einen achtsamen und differenzierten Umgang mit intensiven körperlichen und emotionalen Reaktionen.
Panik auf der Liege … und jetzt?
In der Atem- und Körpertherapie können Klient/innen plötzlich von starken Emotionen, Körperempfindungen oder Körperreaktionen erfasst werden, ohne dass der unmittelbare Auslöser erkennbar ist. Dahinter können Trauma-Mechanismen und autonome Schutzreaktionen stehen.
Gerade in körperorientierten Therapieformen ist es wesentlich, solche Reaktionen wahrnehmen und einordnen zu können. Eine angemessene Regulation und Stabilisierung sowie das Vermitteln von Sicherheit und Orientierung können dazu beitragen, dass Klient:innen auch in intensiven Prozessen begleitet und wieder in einen regulierteren Kontakt mit sich selbst geführt werden können.
Die Fortbildung vermittelt ein fundiertes Grundlagenverständnis von Trauma und traumatischen Reaktionsmustern. Thematisiert werden unter anderem:
– Was geschieht im Gehirn während einer traumatischen Erfahrung?
– Welche Auswirkungen hat die veränderte Gedächtnisbildung?
– Weshalb kann es später zu ungewolltem Wiedererleben kommen?
– Woran lassen sich Trauma-Symptome erkennen und wie unterscheiden sie sich von Stressreaktionen?
– Wie können Klient/innen während einer Trauma-Reaktion kompetent begleitet werden?
– Welche Interventionen und Stabilisierungstechniken sind hilfreich?
– Worauf ist in der therapeutischen Begleitung besonders zu achten?
Selbsterfahrung, Fallbeispiele, gemeinsame Reflexion und praktische Arbeit unterstützen den Transfer in den therapeutischen Alltag.
Bezug zur Hochsensitivität
Eine feine Wahrnehmung von Körper, Emotionen und zwischenmenschlichen Signalen kann Teil der individuellen Sensitivität sein – eine erhöhte Wachsamkeit kann jedoch auch durch belastende frühe Erfahrungen geprägt worden sein.
Manche Menschen haben früh gelernt, Stimmungen und Bedürfnisse anderer sehr genau wahrzunehmen, um sich orientieren und anpassen zu können. In der therapeutischen Begleitung ist es daher hilfreich, zwischen Sensitivität, Überforderung und Trauma-Reaktionen differenzieren zu können.
Ein körperorientierter Zugang unterstützt dabei, Schutzreaktionen zu erkennen, Ressourcen zu stärken und Sicherheit, Orientierung und Selbstregulation zu fördern.
Zielgruppe
Atemtherapeut/innen, Körpertherapeut/innen und KomplementärTherapeut/innen sowie Fachpersonen aus körperorientierten therapeutischen Arbeitsfeldern.
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OrtIKP Zürich, Kanzleistrasse 17, 8004 Zürich
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Startdatum2. Oktober 2026
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Weitere Daten
03.10.2026
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Kosten590.00 CHF
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VeranstalterSusanne Lenz und Walter Brehm
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Telefon076 442 05 30
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E-Mail
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